Angela Chadwick – XX – Was wäre wenn Leserundenbuch

Angela Chadwick – XX – Was wäre wenn Leserundenbuch

Autor: Angela Chadwick

Seiten: 336 Seiten

Erschienen: 21. September 2018

Verlag: Atrium

Klappentext:

Jules und Rosie wollen ein Kind. Für das lesbische Paar gibt es dafür nur eine denkbare Lösung: Rosie muss sich von einem Samenspender befruchten lassen. Doch Jules hadert. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als ein leibliches Kind mit der Liebe ihres Lebens. Da erreicht das Land eine bahnbrechende Nachricht: Forschern ist es gelungen, eine weibliche Eizelle mit der DNA einer anderen Eizelle zu befruchten. Rosie und Jules ergreifen ihre Chance. Als Rosie Monate später auf diesem Wege als erste Frau von ihrer Freundin schwanger wird, gerät das Leben des Paares völlig aus den Fugen. Neben den gewöhnlichen Herausforderungen werdender Eltern und der ständigen Sorge um ihr ungeborenes Kind stehen Jules und Rosie plötzlich im Zentrum einer weltweiten Diskussion um die Zukunft der Menschheit – denn bei der neuen Form der künstlichen Befruchtung können nur Mädchen gezeugt werden.

Eigene Meinung:

Ich hatte mich auf das Buch gefreut. So sehr. Wir wollen selber ein Baby bekommen und ich weiß wie schwierig es ist. Einen Spender suchen und letztendlich ist trotz allem immer nur eine Frau die leibliche Mutter. Da ist die Idee des Buches natürlich genau das richtige für mich.
Es wird politisch, es wird melodramatisch und es zieht sich.
Die Protagonistin ist in meinen Augen einfach nicht bereit für alles was da passiert, sie wächst allerdings auch nicht wirklich mit ihren Aufgaben. Ich hab sie zwischendurch so gehasst denn sie tut ihrer Partnerin oft Unrecht ohne auch nur ein Ton zu sagen.
Ihre Partnerin hingegen leistet sich auch das ein oder andere Ding und das macht diese Beziehung für mich auch einfach unglaubwürdig. Klar ist es mal kein typisches Badboy trifft Goodgirl und das ist auch gut so, das würde auch nicht passen aber für mich war an dieser Geschichte generell zu viel was nach gezwungenem klingt. Als wolle die Autorin für jedes Argument zwingend ein Pro und ein Kontra finden. Schwierig.

Vom Schreibstil her war es sehr flüssig, hat sich gut lesen lassen und auch die Beschreibungen waren super nur fehlt es mir eben an der Geschichte.

Bewertung:

Zu guter letzt, ein interessantes Thema welches die Gesellschaft spaltet, es geht nicht mit Friede, Freude, Eierkuchen zu aber einiges scheint leicht überzogen zu sein.

Zwei Anker.

© Cover: Verlag

© Header: Annalena Seiffert

© Bewertungsbild: Pixabey

2 Kommentare

  1. Hallo Anna,

    interessantes Thema bzw. Auswirkungen oder?

    Mir persönlich macht die Vorstellung etwas angst, wenn nur noch Mädchen in solchen Verbindungen entstehen würden…..

    Ich denke, da an Indien und ihre Vorstellungen von Mädchen und Frauen auch noch in unserer heutigen Zeit…..

    LG..Karin…

    1. Author

      Hallo Karin, ja das Thema ist sehr interessant und es führt doch zu guten Gesprächen. Ich falle da ja fast nen bisschen raus,denn wir veruschen ja nun aktuell auch ein Kind zu bekommen und ich sage dir, nicht auf einen Spender angewiesen zu sein wäre schon toll! Nur muss ich auch ehrlich sagen, ich weis nicht ob ich es wirklich machen würde wenn dies so wäre wie im Buch. Ich denke da auch daran wie manche Menschen Frauen nach wie vor Benachteiligen.

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