Blogtour Die Augen des Iriden – Maja Loewe

Blogtour Die Augen des Iriden – Maja Loewe

Hallo und herzlich Willkommen,

zum vierten Tag unserer Blogtour zum Buch “Die Augen des Iriden” von Maja Loewe aus dem Papierverzierer Verlag.
Alle bisherigen und alle noch folgenden Stationen könnt ihr dem Bild entnehmen:

 

Heute wird es bei mir medizinisch, denn ich erzähle auch etwas über Heterochromie und Valeskas Leiden, ich wünsche euch viel spass!

 

Iris Heterochromie

Iris – Heterochromie oder auch Odd – Eye bezeichnet die Verschiedenheit beider Regenbogenhäute (der farbige Teil des Auges rund um die Pupille) der Augen durch eine Störung der Pigmentierung.

Bei Menschen ist diese Störung eher selten, weiße oder gescheckte Haustiere mit teilweißem oder vollständigem Leuzismus (Defekt – Mutation) sind dagegen häufiger betroffen, sie haben somit zwei verschiedene Augenfarben.

Heterochromie kann mit einer Gehörlosigkeit einhergehen im Rahmen eines Waardenburg – Syndroms (eine Form des teilweißen Leuzismus) autosomal vererbt werden oder auf andere Varianten des Leuzismus zurückzuführen sein.

Oft entsteht sie allerdings nach einer Irisentzündung, diese kann schließlich zum Grauen Star oder anderen Linsentrübungen führe.

In manchen Fällen entsteht sie durch die Erkrankung des Nervus sympathicus.

Meistens wird das erkrankte Auge blasser und es führt oft zu Anisokorie, die Ungleichheit der Pupillenweite.

Zitat aus “Die Augen des Iriden”

Für gewöhnlich beeinflusst die Heterochromie nicht das Sehen und nur selten ist eine Behandlung notwendig, diese Form tritt in etwa vier Fällen unter einer Millionen Personen auf.

Die sektorielle Heterochromie beschreibt wenn in einem Auge ein bestimmter Abschnitt eine andere Farbe aufweißt und die zentrale Heterochromie beschreibt einfach einen andersfarbigen Ring um die Irismitte.

Die zentrale Heterochromie tritt wesentlich häufiger auf.

Berühmte Persönlichkeiten mit Heterochromie

       Luisa Hartema                                       Kadri Vahersalu                                          Kate Bosworth

 

Zitat aus “Die Augen des Iriden”

Valeskas Leiden

Die ein- oder beidseitige Weitstellung der Pupille wird in der Medizin als Mydriasis bezeichnet. Sie kann, ausgehend von einem durchschnittlichen Pupillendurchmesser unterschiedlich ausgeprägt sein und wird durch die Kontraktion des Musculus dilatator pupillae (Augenmuskel direkt auf dem Pigmentblatt der Iris) oder durch die Einschränkung oder Ausfall seines Gegenspielers des Musculus sphincter pupillae hervorgerufen, sprich wird besagter Muskel verletzt kann sich die Regenbogenhaut nicht mehr zusammenziehen.
Die Mydriasis kann einen pathologischen oder einen pharmakologischen Ursprung haben. Valeskas Mydriasis hat einen pathologischen Ursprung, durch einen Unfall hervorgerufen blieb eine Pupille dauerhaft erweitert.
Bei Augenuntersuchungen werden Mydriasis häufig durch Tropfen hervorgerufen um das Auge besser untersuchen zu können.
Eine Engstellung der Pupillewird als Miosis bezeichnet.

Berühmte Persönlichkeit mit Mydriasis


David Bowie

Nicht nur musikalisch spielt er im Buch für Valeska und Henry eine große Rolle, auch was die Augenfarben angeht bestehen Gemeinsamkeiten.
David Bowie hat ebenfalls eine Mydriasis angeblich durch eine Schlägerei mit einem Freund soll an der Verletzung im Auge schuld sein.

Zitat aus “Die Augen des Iriden”

Gewinnspiel 

 Beantwortet einfach die Frage und schon seit ihr im Lostopf!

Seit ihr schon mal einen Menschen mit Heterochromie begegnet?

Teilnahmebedingungen

– Gewinner hat eine Woche Zeit sich bei annabellebookwar@gmail.com zu melden
– Wohnsitz in Deutschland (zusätzliches Porto müsste vom Gewinner selbst getragen werden)
– Teilnahme ab 18 oder mit Erlaubnis der Eltern
– Gewinner erlauben die öffentliche Namensnennung
– keine Haftung bei Verlust
– Rechtsweg ausgeschlossen
– keine Barauszahlung des Gewinns

Weiter Stationen und Rezensionen

16.5.2016: Vorstellung der Figuren bei mir

17.5.2016: Interview mit Protagonist Henry bei Monika

18.5.2016: Interview mit Autorin Maja Loewe bei Annabel

19.5.2016: Heterochromie und Valeskas Leiden bei Anna

20.5.2016: Realität vs. Fiktion bei Sophie

21.5.2016: Verlagsvorstellung und Interview mit Verleger Schemajah Schuppmann bei Kathleen

27.5.2016: Auslosung bei Allen
Rezensionen

7 Kommentare

  1. und unbedingt mein Glück weiter versuche für eine Printausgabe, da ich keinen Reader habe und so auch nur Printversionen lese und bevorzuge. LG

  2. Huhu =)

    Ja ich hatte tatsächlich ein Mädchen in der Klasse, die ein blaues und ein grün-braunes Auge hatte, und eine außergewöhnlichen Namen noch dazu. Sie hieß Tjadina.

    Liebe Grüße
    (shanklin@gmx.de)

  3. Hallo,

    ein sehr interessanter Beitrag… nein ich bin noch keinem Menschen damit begegnet… fände es aber sehr interessant 😀

    LG

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