Blogtour “Kleiner Fuchs Großer Himmel” – “Der Tod Früher und Heute”

Blogtour “Kleiner Fuchs Großer Himmel” – “Der Tod Früher und Heute”

Hallo ihr lieben da draußen, heute macht die Blogtour bei mir halt, ich wünsche euch viel Glück bei der Gewinnspielfrage und hoffe euch hat die Blogtour bisher gefallen. Ich bringe euch heute den Tod Früher und Heute etwas näher.

Der Tod Heute und Früher

Heutzutage kommen wir mit dem Tod wesentlich seltener in Berührung wie früher, denn die Lebenserwartungen der Menschen hat sich durch moderne Medizin und Lebensbedingungen stark verändert.
Ein Mann wird im Durchschnitt nun 76 Jahre alt, eine Frau sogar 82 Jahre.
Im europäischen Mittelalter wurden die Menschen im Durchschnitt nur 35 Jahre alt, wobei vor allem Kinder und Säuglinge häufig an Krankheiten und Hunger starben.
Doch auch Menschen mit gutem Stand, z.B. Könige lebten selten länger wie 50 Jahre.
Heutzutage sind die meisten Menschen schon älter wenn sie das erste mal mit dem Tod konfrontiert werden.
Früher war der Tod schon fast selbstverständlich, wahrend es für uns unvorstellbar ist einen geliebten Menschen in frühen Jahren zu verlieren, war dies im Mittelalter normal. Die Menschen waren daran gewöhnt Familienmitglieder und geliebte Menschen zu verlieren.
Der Tod war sozusagen ein ständiger Begleiter.
Oft merkten erkrankte Menschen, dass sie bald sterben müssen, denn damals gab es für gewissen Krankheiten keine Heilung.
Wenn diese Personen dann im Sterben lagen, wurden feierliche Zeremonien durchgeführt. Die Fenster und Türen wurden verschlossen, Kerzen angezündet und Verwandte und Freunde versammelten sich um den Sterbenden. So konnten sich alle verabschieden, der kranke Mensch konnte sich bei allen entschuldigen, denen er einmal unrecht getan hat und er konnte noch einmal auf sein Leben zurück blicken. Zudem betete er zu Gott um die Vergebung seiner Sünden, ein Priester erteilte ihm anschließend die Absolution, sprich er vergab ihm im Namen Gottes seine Sünden.
Für die Menschen im Mittelalter war die Kirche und die Religion ein wichtiger Bestandteil in ihrem Leben, deshalb war die Absolution so wichtig.
Die Vorstellung plötzlich und ohne Zeugen zu sterben war damals eine furchtbare Angelegenheit.
Heute wünschen sich viele, schnell und ohne einen langen Leidensweg aus dem Leben zu scheiden.

Rituale nach dem Tod

Im Mittelalter hegte man den Glauben, dass die Seele eines verstorbenen in Spiegel fahren  könnte, deswegen wurden alle Spiegel abgehangen und die Fenster geöffnet damit die Seele entweichen kann. Dieser Glauben wurde von der Kirche nach und nach ausgetrieben.
Während sich heute ein Bestattungsunternehmen um alles kümmert wurde das früher von Verwandten und engstn Freunden gemacht.
Der tote wurde zuhause aufgebahrt und blieb dort für ein paar Tage, so konnten sich Verwandte, Freunde, Bekannte und Nachbarn verabschieden und gemeinsam beten.
Niemand fand es damals unheimlich einen Toten im Haus zu haben.
Diese so genannte Totenwache dauerte bis zum Tag der Beerdigung, der Sarg wurde dann gemeinsam zum Grab getragen.
Im laufe der folgenden Jahrzehnte veränderte sich die Einstellung zum Tod. Er wurde zum Schicksalsschlag, bei dem auch der Glaube an Gott nicht mehr trösten konnte
Während die Toten früher mitten im Dorf beerdigt wurden, so wurde später ein Friedhof außerhalb der Stadtmitte angelegt um die trauernden nicht ständig damit zu konfrontieren.

Der Tod heute

Wie schon erwähnt haben gute Lebensbedingungen und medizinischen Fortschritte dafür
gesorgt, dass Menschen immer älter werden.
Viele schieben den Gedanken an Tod, Trauer und Schmerz weit von sich und haben somit verlernt damit umzugehen. Heutzutage wissen viele Menschen nicht so recht mit dem Tod, mit Kranken oder alten Menschen umzugehen. Sie gehen nicht gerne ins Krankenhaus oder in ein Altenheim, auch nicht um jemanden zu besuchen.
Die meisten Menschen sterben heute nicht mehr daheim sondern in Krankenhäusern oder Heimen. Viele Menschen machen sich nach dem Tod Vorwürfe, nicht alles getan zu haben.
Es gibt kaum noch Rituale an die sich die Trauernden halten können und vor allem sind sie auf sich allein gestellt. Deswegen fallen viele trauernden in ein tiefes Loch.
Beim lesen dieses Eintrages könnte man den Eindruck gewinnen, dass früher alles besser war, doch so war es keinesfalls. Heute haben die Menschen eine weit höhere Lebenserwartung und müssen sich zum Teil erst sehr spät mit dem Tod eines geliebten Menschen auseinandersetzen, doch sollten wir uns alle vor Augen führen, dass der Tod etwas natürliches ist und zum Leben dazu gehört.
Es fällt besonders schwer, wenn es um den Tod eines geliebten Menschen geht, denn der Gedanke daran ist unfassbar traurig. Da ist es verständlich, dass man sich damit nicht zu viel beschäftigen möchte, doch kann es keine Lösung sein, solche Gedanken zu verdrängen. Es hilft schon, im Alltag häufiger über solche Dinge zu sprechen und sich ein bisschen bewusster mit dem Thema zu beschäftigen.
Und genau das, ist diese wunderbare kleine Buch eine echte Hilfe!
Mit wunderschönen Illustrationen und einer berührenden Geschichte bringt uns der kleine Fuchs den großen Himmel und was dahinter steckt ein Stück näher.

Gewinnspiel 

Teilnahmebedingungen:

 

*Teilnahme ab 18 Jahren oder mit der Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten
*Versand nur innerhalb Deutschlands, Österreich und der Schweiz.
*Teilnahme bis 04. November 23.59 Uhr
*Keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen
*Der Gewinner wird per Losverfahren ermittelt.

Frage:

 

Wie alt wurden die Menschen durchschnittlich im Mittelalter? 

Ich wünsche euch viel Glück!



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3 Kommentare

  1. Die Meschen im Mittelalter wurden im Durchschnitt nur 35 Jahre alt. Ganz schön wenig find ich. Das ist ja heutzutage die Zeit, wo man so richtig lebt, wo die meisten Kinder bekommen usw.

  2. Hey,

    im Durchschnitt wurden die Menschen im Mittelalter nur 35 Jahre alt. Wobei wahrscheinlich die extrem hohe Kindersterblichkeit den Wert extrem nach unten gezogen hat.

    Liebe Grüße
    Samuel
    (info@win-com.de)

  3. Hallo,

    leider wurden die Menschen im Mittelalter durchschnittlich nur 35 Jahre alt…
    Vielen Dank für den tollen Beitrag!

    LG (PPS13743@ku.de)

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