Schund und Sühne – Anna Basener

Schund und Sühne – Anna Basener

Autor: Anna Basener
Erschienen: 31. Januar 2019
Seiten: 240 Seiten
Verlag: Eichborn

Klappentext:

Ein schwuler Prinz, der für Nachkommen sorgen muss, eine depressive Fürstin, die nicht an Depressionen glaubt, ein Rosenkavalier, der die Welt retten will, eine Prinzessin mit gebrochenem Herzen und Jagdgewehr. Und mittendrin eine junge Groschenromanautorin, die eigentlich aufhören will mit Schund und Kitsch, aber ausgerechnet dafür das Literaturstipendium auf Schloss Rosenbrunn bekommt.
Für vier von ihnen brechen herrliche Zeiten an. Der Fünfte wird diesen Herbst nicht überleben.

Eigene Meinung:

Anfangs war ich verwirrt. Heftigst. Der Schreibstil ist ganz anders wie alles was ich bisher gelesen habe, ein wenig abgehackt, wechselt oft die Perspektiven ohne es anzukündigen und macht es dadurch erst mal schwer in die Geschichte zu kommen.
Es laufen so viele Handlungsstränge zusammen aber zum Schluss macht alles Sinn!

Die Geschichte könnte skuriller nicht sein, die verschiedensten Personen treffen aufeinander und richten mehr Chaos an als alles andere mit viel Humor und einer frechen Schnauze erzählt uns die Autorin wie sich Kat, Moritz der Prinz und viele weitere liebenswerte Menschen innerhalb ein paar Wochen streiten, lieben sich vertragen und ihren Weg finden.
Ich musste recht oft lachen und habe bis zum Schluss mitgefiebert.
Das Ende war abgedreht aber absolut passend! Ich hätte es nicht gedacht, dass die Autorin da noch so ein Ende hin bekommt welches einfach passt wie der Arsch aufn Eimer mal ganz salopp gesagt.

Das Buch zeigt uns das auch blaublüter Menschen wie du und ich sind und manchmal einfach durchdrehen.

Bewertung:

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten liebe ich dieses Buch! Es hat alles was ein Roman braucht um mich zu unterhalten deswegen gibt es ganz klare fünf Anker!

Fotos: © Annalena Seiffert
Cover und Klappentext: © Pressematerialien der jeweiligen Verlage, Autoren, Illustratoren und Cover-Designer

2 Kommentare

  1. Hallo und guten Tag,

    hm, sagen wir mal so eine Geschichte mit Märchenstil wo jede Rand-und Problemgruppe ihr Plätzchen findet oder?

    LG..Karin..

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