Silvia Sofia Erkens – Wenn ich dich kriege

Klappentext

Silvi ist eine richtige Powerfrau. Jung, hübsch und selbstständig steht sie mit beiden Beinen fest im Leben. Als Inhaberin ihrer eigenen Modeboutique geht sie voll und ganz in der Beratung ihrer Kundinnen auf. Ihr geregeltes, erfolgreiches Leben bekommt jedoch eine jähe Wendung. Ein Unbekannter dringt am helllichten Tag in ihr Haus ein, hinterlässt wüste Botschaften und verwüstet ihr Refugium. Ihr Martyrium beginnt mit ihrer Entführung, bei der sie auf alle möglichen Arten geschändet und entwürdigt wird. Zunächst hilflos und völlig verstört gelingt es der jungen Frau, zusammen mit dem gutaussehenden Kommissar Heinrich und ihrer besten Freundin Elisabetha, wieder neuen Lebensmut zu fassen. Eine fulminante Jagd nach dem Täter beginnt.

Persönliche Meinung

!!!Vorsicht Spoiler!!!
Es ist das Erstlings Werk und das merkt man, der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und manche Sätze ergeben einfachen keinen Sinn.
Die Geschichte plätschert ohne viel Spannung dahin, den Hauptcharackter „Silvi“ konnte ich mir nicht richtig vorstellen geschweige denn dass man mit ihr warm wird, so ging es mir leider auch mit allen anderen, keiner wurde richtig beschrieben, geschweigen denn dass sie eine Persönlichkeit hatten.
Sie ist jung, blond und führt erfolgreich ein Modegeschäft, im Laufe des Buches kommt sie mir allerdings gar nicht so jung vor da ihr Verhalten nicht zu einer, naja sagen wir mal 20 Jährigen passen würde, auch hier wäre ein ungefähres Alter ganz nett gewesen.
Es wird in Ihr Haus eingebrochen, sie wird verfolgt und gedemütigt und sie hat nichts Besseres zu tun, wie mit einem wildfremden Menschen in Mailand in die Kiste zu steigen und sich dann ein paar Tage darauf in den Kommissar zu verlieben der in Ihrem Fall ermittelt? Das ist doch alles sehr weit hergeholt!
Das dicke Ende kommt allerdings noch, als Silvi dann entführt wird, hatte ich das Gefühl ich bin in einem schlechten Porno.
Die Emotionen die rübergebracht werden sind so oberflächlich und einfach schlecht „recherchiert“, dass es einem Angst und Bange wird.
Klar ist es nicht einfach sich in eine Person hinein zu versetzen die Entführt, Missbraucht und geschlagen wird aber wenn ich so etwas nicht kann, dann schreibe ich auch nicht darüber.
Die Krönung ist der Hochzeitsantrag zum Schluss, ich dachte ich spinne.
Leider passt die ganze Geschichte nicht so ganz zusammen, da war eine Idee die unbedingt umgesetzt werden sollte und man hat einfach irgendwelchen Schwachsinn erzählt um ein paar mehr Seiten zusammen zu kriegen, weil wenn man an sich nur die Idee umgesetzt hätte, wäre das Buch wahrscheinlich wesentlich besser gewesen aber eben auch nur knapp 50 Seiten lang.


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