(Werbung) Blogtour Sophie Fawn

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Hallo ihr lieben, heute wird es wieder sehr ernst auf meinem Blog.

Zum Release von Sophie Fawns neuen Buch haben wir heute alle ein Thematisches Thema passend zum Buch, bei mir geht es heute um das schwierige Thema “Selbstverletzendes Verhalten” dies ist somit gleich eine Warnung für alle die mit diesem Thema nicht umgehen können, ich meine es nicht böse aber viele können so was nicht lesen, das ist ok. Starten wir doch einfach mal ganz klassisch mit der Begriffserklärung.

 

 

 

Was ist Selbstverletzendes Verhalten

Unter Selbstverletzenden Verhalten versteht man Handlungen, bei denen man sich bewusst Schädigungen der Körperoberfläche zufügt.

Dabei muss man sagen, Selbstverletzung ist kein eigenständiges Krankheitsbild sondern tritt als Symptom einer psychischen Störung oder Erkrankung auf.

Die gängiste Form der Selbstverletzung ist das so genannte „Ritzen“ bei der sich die betroffene Person mit einem spitzen Gegenstand vorwiegend an Armen und Beinen sowie im Bereich Brust und Bauch Verletzungen zufügt.

Selbstverletztendes Verhalten kann viele Ursachen haben unter anderen Depressionen oder Zwangsstörungen.

Ich habe noch etwas ganz besonderes für euch mit gebracht, eine gute Freundin hat sich früher selbst verletzt und hat mir dazu ein paar Zeilen geschrieben.

Selbstverletzung, in meinem Fall Ritzen, war für mich ein Ventil mit all den Emotionen, die sich in mir angestaut hatten, klarzukommen. Ich hatte keine Fähigkeiten erlernt, meinen Gefühlen auf konstruktive Art Ausdruck zu verleihen und habe sie alle immer nur in mich hineingefressen und gesammelt. Irgendwann war ich so voll und so leer gleichzeitig – voll, weil tausend Gefühle in mir waren, leer weil sie sich alle gegenseitig aufgehoben haben und nichts übrig blieb (ich kann es leider nicht besser beschreiben) -, dass ich das alles nicht mehr ertragen habe. Mir kam es beim Verletzen nie auf den Schmerz an, in Wahrheit habe ich diesen nicht einmal gespürt. Mir ging es immer nur um das Blut. Mit jedem Tropfen der aus meinem Körper quoll, war es, als ob all das, was nie nach außen dringen konnte, auf einmal einen Ablauf gefunden hatte. Die ganzen Gefühle, die ganze Leere, alles floß mit dem Blut aus mir heraus und für eine kurze Zeit fühlte ich mich befreit und unglaublich erleichtert.

 

Wo bekomme ich Hilfe

Wenn du das Gefühl hast, dass du dich selber verletzten möchtest,warum auch immer, dann suche dir eine Person der du vertraust, mit der du reden kannst. Du kannst auch jederzeit zu deinem Hausarzt gehen und reden. Oder auch das Sorgentelefon ist eine gute Möglichkeit um sich Hilfe zu holen.

Wenn jemand auf dich zukommt und mit dir darüber reden möchte, dann nimm ihn ernst und versuche ihn dazu zu bewegen mit geschulten Personal zu reden.

 

So, ein sehr ernstes Thema welches in der Gesellschaft immer noch ein absolutes Tabu Thema ist, dabei ist es so wichtig darüber zu reden!

 

1 Kommentar

  1. Hallo Anna,

    Danke für diesen Einstieg in eine, weitere Blogtour auf Deinem Blog.

    Also diesen Ritzen kann ich persönlich ja gar nichts abgewinnen …..als Methode zur Aufmerksamkeitserlangung…….

    O.K. ich bin da auch ein totaler Schisser, was z.B. Blutabnahme angeht beim Arzt. Deshalb käme ich nie auf den Gedanken mich wohl mit einer Rasierklinge in den Arm zu ritzen…..

    Aber auf der anderen Seite für Leute mit diesem Gefühlsproblem …der einzige Ausweg…vielleicht…

    Schwerig……
    LG..Karin..

    PS: Gibt es noch andere Stadtionen zu dieser Blogtour?

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