(Werbung) Kleider machen Leute Blogtour gegen Mobbing

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Den Menschen ist es schon immer wichtig gewesen von anderen akzeptiert zu werde.

Hier kommt das Statussymbol Kleidung zum Einsatz, wer sich in teure Markenklamotten hüllen kann, der ist auch wer. Der “untere” Stand eifert dem ganzen nach, allerdings ohne dem teuren Logo auf dem Shirt oder der Hose. Früher galt dieses Prinzip auch schon, allerdings wurde sich da durch die Stoffe abgehoben, je edler die Stoffe, desto höher der Stand aber auch hier wurde schon nachgeschneidert.

Aber nicht nur den sozialen Stand repräsentieren unsere Klamotten, auch zugehörigkeit zu verschiedenen Gruppierungen kann damit ausgedrückt werden, sei es im Sport oder eben im Stil.

Man sollte meinen jeder kann tragen was er möchte, ob es ein global player ist der sich eben nur in die großen Marken kleidet oder ob es eine Person ist die diesen Standards einfach nicht folgen kann und jeder könnte damit leben aber so ist es nicht.

Wie Dana Mele in ihren Buch „Eine wie wir“ komplex aufgreift gibt es heftige Unterschiede die auch immer und immer wieder klar gemacht werden, in Form von Mobbing.

Da gibt es die Protagonistin Kay die sich gerne Klamotten von ihren reichen Freundinnen leiht, damit sie dazu gehört und nicht aus dem Raster fällt.

Wir haben aber auch Nola, die bewusst aus der Reihe fällt und dies auch zu spüren bekommt, sie wird ausgeschlossen und gemobbt, nur weil sie anders aussieht. Sie drückt sich mit ihrem Stil aus, sie stellt sich selber dar.

 

Aber warum ist es uns so wichtig was andere denken? Warum urteilen andere überhaupt über unsere Kleidung?

Das aussehen ist der erste Schritt zur Kontaktaufnahme, passt uns dies nicht treten wir unserem Gegenüber schon ganz anders entgegen. Da kann der tollste Mensch in den dreckigsten Klamotten stecken, in den meisten Fällen wird er direkt abgestempelt. Zum Glück sind nicht alle so und auch Kay lernt im Buch das Kleidung, Status und Macht nicht alles sind was im Leben zählt.

Auch in der Literatur gibt es viele Geschichten die sich mit dem Thema Kleidung beschäftigen.

Unteranderem das bekannte Märchen “Des Kaisers neue Kleider” von Hans Christian Andersen welches sich bereits im Jahre 1837 mit dem Thema Stand und Kleider beschäftigt und eindrucksvoll erzählt, dass man seinen Stand auch ohne Kleidung, im wahrsten Sinne des Wortes, klar machen kann.

Aber auch in der 1874 erschienen Novelle “Kleider machen Leute”  von Gottfried Keller spielen Kleidung und der dazugehörige Stand eine große Rolle.

Kommen wir nun zu einem bestimmten Bereich, der mich auch persönlich betrifft, Kleidung und Stil in der Homsexualität.

Oft höre ich Sätze wie „Ach du siehst aber gar nicht aus wie eine Lesbe“ oder auch „Na bei euch ist aber klar wer der Mann ist“. Da frage ich mich, muss ich mir maskulin kleiden um als Lesbe erkannt zu werden? Nein! Ich bin so wie ich bin und ich stehe auf Frauen, ich habe lange Haare und ziehe gerne Absatzschuhe an. Meine Partnerin hingegen ist wirklich eher der Maskuline Typ, sie hat allerdings auch lange Haare und trägt gerne mal eine Bluse, in den meisten Fällen aber eher Jeans und Shirt und das ist ok so, selbst wenn sie in Männerkleidung rumlaufen möchte wäre das ok, genauso wie ein Mann der ein Kleid anziehen möchte oder ein kleiner Junge der einen Rock anziehen will oder eben auch mit einer Barbie spielen möchte.

Wir haben nicht über andere Menschen zu urteilen und schon gar nicht haben wir das Recht dazu sie zu Mobben, auszuschließen oder ihnen weh zu tun, egal ob seelisch oder körperlich.

 

Letztendlich bleibt mir nur zu sagen, es ist egal welchen Stil ihr verfolgt, sei es Androgyn, sei es eine bestimmte Musikrichtung deren Stil euch gefällt oder ob arm oder reich ihr seit gut so wie ihr seit und lasst euch nicht unterkriegen.

Mehr zum Thema

Auf der Website “Bleib du” findet ihr viele Infos, Blogger und andere Mitwirkende.

Bleib Du

 

Cover und Klappentext: ©Pressematerialien der jeweiligen Verlage, Autoren, Illustratoren und Cover-Designer

1 Kommentar

  1. Hallo Anna,

    manchmal ist das leichter gesagt als getan…bleib du……..

    Schönen Sonntag..LG..Karin..

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