(Werbung) Papiergeflüster – Interview mit Nina Hirschlehner

(Werbung) Papiergeflüster – Interview mit Nina Hirschlehner

Hallo und herzlich Willkommen zu einem neuen Papiergeflüster Beitrag.

Heute habe ich euch ein Interview mitgebracht.

Die Autorin Nina Hirschlehner hat sich meinen Fragen gestellt und wundervoll geantwortet.

Im Dezember 2014 veröffentlichte Nina ihr erstes Buch „Die Chroniken der Zehn 1: Das Geheimnis der Flammen“. Seitdem sind bisher 24 Bücher erschienen. Wenn ihr mehr über Nina und ihre Bücher erfahren wollt,d ann besucht Sie doch einmal auf Ihrer Website:

https://ninahirschlehner.com/

Interview

Der perfekte erste Satz, gibt es ihn?

Ich bin der Meinung, dass es ihn gibt. Ich habe schon viele Bücher gelesen, wo ich richtig beeindruckt war. Aber es ist auch sooo eine große Herausforderung, den ersten Satz (oder auch die erste Seite) so hinzubekommen, dass sie einen sofort fesseln. Ich bin auch sehr kritisch bei mir selbst und nicht schnell mit etwas zufrieden. Aber ich muss sagen, mit dem Einstieg von HIT DELETE bin ich ganz glücklich.

 

Beschreibe dich in 5 Worten.

Organisiert, sensibel, begeisterungsfähig, ehrlich und Kontrollfreak (zumindest ein bisschen )

 

Welche Taste an deinem PC ist bei dir am meisten abgenutzt?

Ich hab jetzt nachgesehen, kann es aber immer noch nicht so genau sagen. Ich würde aber behaupten, es ist die “command”-Taste von meinem iMac, weil ich sehr viele Shortcuts verwende!

 

Welche Geschichte / welcher Charakter verfolgt dich schon seit Jahren? Hast du die Geschichte / seine Geschichte jemals aufgeschrieben?

Ich habe damit begonnen, aber die Geschichte noch nicht zu Ende gebracht. Es geht darin um die Liebe zu einer Band, die sehr viel Hass von den Menschen abbekommen und auch mit ihrer Trennung für viel Aufsehen gesorgt hat. In der Geschichte trifft die Protagonistin Jahre später den Sänger der Band und alle Gefühle aus ihrer frühen Jugend kommen wieder hoch.

 

Wie steht deine Familie zum Schreiben?

Meine Familie unterstützt mich voll und ganz. Anfangs waren alle skeptisch, aber mittlerweile stehen sie alle hinter mir.

 

Mit welchem deiner Protagonisten würdest du nicht auf einer einsamen Insel stranden und warum nicht?

Oh, schwierig! Ich würde mal sagen, mit Alex aus den Chroniken der Zehn. Er ist sehr launisch und oft temperamentvoll. Das könnte für ziemlich viel Ärger sorgen. (Andererseits könnte er einen auch ganz schnell von dort wegbringen …)

 

Wie transportierst du Stimmungen und Gefühle?

Auch eine schwere Frage. Denn um ehrlich zu sein, mache ich mir da gar nicht so viele Gedanken. Ich mach es einfach so, wie es mir in dem Moment richtig erscheint.

 

2016 waren deine Bücher das erste Mal auf der Frankfurter Buchmesse zu sehen, was war das für ein Gefühl?

Wow, wenn ich daran denke, wie aufgeregt ich damals war. Als die Mail von Books on Demand kam, dass sie gerne meine Bücher dort ausstellen wollen, blieb mein Herz erst mal stehen. Das war so ein großer Schritt für mich. Ich war ein Schreibneuling und plötzlich standen da meine Bücher. Diesen Moment werde ich niemals vergessen!

Im Jahr 2017 hattest du deine erste Signierstunde auf der Leipziger Buchmesse, wie hast du dich darauf vorbereitet?

Besser als der Verlag

Es gab nämlich ein paar Probleme mit der Neuauflage meiner Buchreihe und es waren keine Bücher vorort – nur, dass mir niemand Bescheid gesagt hat. Ich habe es zwar bereits geahnt, aber die erste Signierstunde ohne Bücher abzuhalten, war trotzdem nicht so super.

Ich habe mir aber extra Autogrammkarten und Lesezeichen mitgenommen, um zumindest irgendetwas in der Hand zu haben, sollten alle Stricke reißen. Und das war eine gute Entscheidung!

 

Du arbeitest mit vielen Menschen zusammen, klappt immer alles so wie du dir das vorstellst?

Ich hab es ja oben schon erwähnt, ich bin ein kleiner Kontrollfreak und ich hätte gerne, dass alles so läuft, wie ich mir das vorstelle, weil ich seeehr viel Zeit in die Planung stecke. Das klappt natürlich nicht immer und das ist auch nur menschlich. Wenn etwas nicht nach meinen Plänen funktioniert, finde ich aber schnell eine Alternative. Wichtig ist mir nur, dass die Menschen, mit denen ich Arbeite, offen und ehrlich mit mir sind. Dass sie es auch sagen, wenn sie eine Deadline nicht einhalten können oder was auch immer.

Früher hatte ich oft Probleme mit der Koordination von großen Projekten. Aber ich denke, mittlerweile klappt das sehr gut! (:

 

Der letzte Satz, wie wichtig ist er für dich?

Sehr wichtig, denn ich denke, er bleibt im Kopf. Ich bin auch immer sehr kritisch mit den Enden meiner Bücher und schreibe sie oft um, bis ich endlich zufrieden damit bin (wie bei der ersten Seite).

 

Was wolltest du schon immer mal sagen?

Oft fällt es mir schwer zu begreifen, dass ich es tatsächlich geschafft habe. Dass ich meinen Traum leben kann und mit meinen Büchern meinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Ich bin so dankbar für jeden einzelnen Leser, der meinen Geschichten eine Chance gibt und diese Reise mit mir geht.

Als ich 2014 mein erstes Buch veröffentlicht habe, wollte ich damit einfach nur Leser glücklich machen. Und das darf ich nun jeden einzelnen Tag ❤️

Ich danke der Autorin ganz herzlich für dieses tolle Interview!

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